Sonntag, 18. Oktober 2009

Kreta - ein Gedicht

Kreta - ein Gedicht (von Zacharias G. Mathioudakis)

Wenn ich auf den Feldern laufe

sind meine Schritte größer als mein Schatten.

Wenn ich in deinen Schluchten Selbstgespräche führe

fühle ich mich nicht allein,

meine Stimme kommt wieder zu mir zurück.

Und wenn ich über die Gipfel deiner Berge schreite

treffe ich selbst den Zeus:

Mit Blitz und Donner in der Hand,

mit dem Meltemi und dem Scirocco in der Brust,

mit den gigantischen Erdmassen

und dem türkisblauen Meer unter den Füßen

und mit den Wolken und den funkelnden Sternen

am helllichten Tag über dem Kopf.


Eine Woche Sonne pur, ein Meer so herrlich warm (tatsächlich war es angenehmer zum Schwimmen als im Juli/August in Andalusien). Kreta ist wirklich wunderschön. Ich bin sogar nochmal in den gleichen Ort, in dem ich vor 20 Jahren schon einmal war. Damals ein kleines verwunschenes Fischerdorf, heute mindestens 10 Tavernen und noch viel mehr Ferienhäuser und Pensionen.

Ich habe mich super gut erholt. Das Meer hat wirklich eine sehr beruhigende Wirkung auf mich. Ich glaube, irgendwann muss ich mal ans Meer ziehen :-)
Hier der Teil des Hotels, in dem auch die Ayurveda-Behandlungen stattgefunden haben.



Morgens früh, wenn ich dem Sonnenaufgang zugeschaut habe, hielt sich nur die Katze in "unserer" Taverne direkt am Meer auf.

Das ehemals kleine Fischerdorf Mochlos

Granatäpfel - wie werde ich die Kerne morgens auf meinem Obstsalat vermissen...

Schöne Gässchen wie diese findet man immer wieder


Natürlich haben wir auch die minoische Kultur gewürdigt

Dieses ist übrigens ein Erntedank-Altar. In die kleinen Vertiefungen kamen die Kräuter und Gewürze, in die größere Ausbuchtung am Rand kam das Olivenöl.


Unter diesem Bougainvillea-Regen schmeckte der Kaffee am Nachmittag besonders gut.

Seht Euch diesen Baum mal genau an. Es ist eine ca. 1000 Jahre alte Platane. Habt Ihr's gesehen. Ein Ast ist verbunden/verwachsen mit einem anderen.




So, jetzt habe ich noch eine Frage an Euch: Wer kennt diese Pflanze und kann mir den Namen sagen? Sie erinnert von den Blättern her an einen Oleander, allerdings sind die Blüten zarter. Diese Früchte - oder was immer es ist - sind ganz weich und fühlten sich an, als wären sie innen hohl. Ich wüsste wirklich gerne, wie diese Pflanze heißt.

Kommentare:

  1. Hallo Traudl schön zu lesen das du dich gut erholt hast, schöne Fotos hast du auch gemacht, nur bei dieser Pflanze kann ich dir leider auch nicht helfen. LG Michaela

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  2. Hallo Traudl,
    Dein Reisebericht lässt Fernweh aufkommen, ich ziehe dann mit ans Meer -
    liebe Grüße
    Hanna

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  3. Liebe Traudl,
    wunderschöne Urlaubseindrücke, vielen Dank dafür! Die Pflanze kenne ich auch nicht, da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Schön, dass Du wieder da bist!

    Liebe Grüße!

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  4. Liebe Traudl,
    diese Pflanze kenne auch ich leider nicht.
    Danke für den schönen Reisebericht, ich kann mir gut vorstellen, dass der Erholungseffekt riesig war.
    Hast Du die ganzen Bücher lesen können?
    Viele liebe Grüße
    Anke

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