Sonntag, 9. Dezember 2012

Einen schönen 2. Advent

wünsche ich Euch allen.
In der letzten Zeit hatte ich nicht viel Zeit zum Bloggen oder auch zu Besuchen auf Euren Blogs. Aber das kennt Ihr ja alle. Die Zeit läuft mir davon, heißt es dann schnell. Oder hat Seneca Recht, wenn er sagt:

Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nutzen.
Ein bisschen habe ich die Zeit schon genutzt. Seit ich mir öfter mal die kleine, nicht so schwere Nähmaschine in den Wintergarten stelle, nähe ich doch ein bisschen mehr.  
Tja, und jetzt kämen normalerweise Bilder  - aber ich kann keine Bilder mehr hochladen. Ich bekomme den Hinweis, meine Speicherkapazität ist ausgeschöpft!!!

Da gibt es doch bestimmt eine Lösung, oder??? Wie macht Ihr das denn??? Es gibt doch Blogs, die schon viel älter sind als der Meine, bzw. häufiger gepostet wird.

Ich freue mich auf Eure Antworten :)

edit: Dank des Tipps von Martina habe ich die Möglichkeit entdeckt, Bilder über die Dropbox hochzuladen. Der erste Versuch hat schon mal geklappt :) 
Morgen probiere ich weiter....
Vielen Dank, Ihr Lieben, für Eure Tipps.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Alles ein bisschen zu früh

Das gilt sowohl für den Schnee in vielen Teilen unseres Landes  

als auch für diesen kleinen Weihnachtswichtel. Als ich den sah, musste ich ihn unbedingt sofort ausprobieren. Praktisch, dass er gleich einen Sack zum Befüllen dabei hat.






Aber auch einige Weihnachtssterne  sind wieder fertig geworden, teilweise fristeten sie noch als Ufo vom Vorjahr ihr Dasein :)




Natürlich habe ich auch wieder einige Bücher in den letzten Wochen gelesen.
Auf Ken Follets zweiten Band der Jahrhundert-Saga habe ich schon mit Spannung gewartet. Die Protagonisten des ersten Bandes treffen wir auch hier wieder. Leider hat Follett die Weimarer Republik ziemlich außen vorgelassen, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Wirklich Neues an geschichtlichen Hintergründen und Fakten über den 2. Weltkrieg erfährt man nicht, dennoch erzählt Follett spannend und fesselnd.
Der zweite Band umspannt die Zeit von 1933 bis 1948. Hautnah erlebt man durch das Schicksal der Hauptcharaktere, die man ja in Teil 1 schon kennengelernt hat, die entsetzlichen Ereignisse von Hitlers Machtergreifung bis zur Teilung Deutschlands. Wie auch im ersten Band verwebt Follett die Lebenswege der Protagonisten - manches Aufeinandertreffen ist doch etwas sehr an den Haaren herbeigezogen.
Winter der Welt
Trotzdem ist es auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch, dass so einige Erinnerungen an den Geschichtsunterricht auffrischt oder erst richtig zusammenrückt, was man in jungen Jahren gar nicht richtig verstanden hat. Ich freue mich jedenfalls schon heute auf den dritten Band :)

Böser Wolf

Nele Neuhaus' "Böser Wolf" ist der 6. Band um das Ermittler-Team Kirchhoff und von Bodenstein. Auch dieses Buch wurde von mir und vielen Lesern unserer Bücherei mit Ungeduld erwartet. Wir wurden nicht enttäuscht. Nele Neuhaus ist wieder ein sehr spannender Krimi über ein heikles Thema gelungen, dass uns bis an den Abgrund von Bösartigkeit und Brutalität führt. Sehr lesenswert.

Im Tal des Fuchses

Charlotte Links neuen Roman "Im Tal des Fuchses" kann ich Euch auch wärmstens empfehlen.
Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?
Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …



Jetzt gehe ich noch ein bisschen an die Nähmaschine. Für unsere kombinierte Bücher- und Patchworkausstellung im November ist noch einiges zu tun...

Lasst es Euch gut gehen :)

Sonntag, 14. Oktober 2012

Ein Wochenende im schönen Luxemburg

14 begeisterte Quilterinnen trafen sich letztes Wochenende in einer Jugendherberge in Remerschen/Luxemburg. 14 Frauen, die sich eigentlich kaum kannten (lediglich aus dem Quiltfriends-Forum)  und sich trotzdem auf Anhieb verstanden und jede Menge Spaß hatten. Die Gruppe, die sich jetzt regelmäßig treffen will, hat den Namen "Crémant-Quilter" 
Zufälligerweise befand sich gegenüber der Jugendherberge nämlich eine Sektkellerei, die praktischerweise öfter mal aufgesucht wurde, um einen Aperitif einzunehmen :) und auch sonst war der Crémant ein gutes Mittel, den Kreislauf wieder auf Vordermann zu bringen, der ja, wie jede Quilterin weiß, schon ein bisschen leidet, wenn man den ganzen Tag an der Maschine sitzt ...
Genäht haben wir natürlich auch wie die Wilden, auch zwei gemeinsame kleine Projekte sind zustande gekommen.
Mädels, es war ein tolles Wochenende mit Euch und ich freue mich bereits auf das nächste Treffen.
Hier könnt Ihr sehen, was wir gemeinsam genäht haben.



Ansonsten hatte jeder noch jede Menge Projekte dabei und ich bekam wieder jede Menge neuen Input :)
Meine etwas ungeliebte  Dahlie hatte ich auch  mitgenommen und endlich eine Idee, wie ich den Hintergrund quilten werde.


In etwa die Hälfte habe ich geschafft. Hoffentlich bleibt das Teil jetzt nicht wieder liegen bis zum nächsten Treffen 

Lasst es Euch gut gehen, trotz des usseligen Wetters ... 
(Mir macht das nichts, ich bin mit vielen neuen Büchern bestens versorgt   )

Freitag, 5. Oktober 2012

Von wegen goldener Herbst,

aber dennoch habe ich schöne Aussichten auf dieses Wochenende. Wir treffen uns mit ca. 12 Frauen, die sich aus einem Forum kennen, in einer Jugendherberge in Remerschen, gleich neben dem doch weltbekannten Schengen :-)))
Ich freue mich riesig auf diesen Nähmarathon und natürlich auf den Austausch mit Gleichgesinnten. Bin gespannt, wie viel wir tatsächlich arbeiten ...
Ich habe vorwiegend Projekte dabei, denen ich zu Hause allzugerne aus dem Weg gehe und die daher schon ein längeres Dasein als Ufo fristen.

Da das Gartenjahr auch allmählich zu Ende geht, möchte ich die letzten "Blüher" gerne noch einmal festhalten.














Jetzt werde ich noch die restlichen Sachen einpacken und dann geht es los :-)))

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende.
Lasst es Euch gut gehen.

Donnerstag, 6. September 2012

Lese-Butler

Drei Lese-Butler sind wieder fertig geworden. So kann man gemütlich in jeder Lage lesen :)

 Zwei tolle Bücher möchte ich Euch bei dieser Gelegenheit noch ans Herz legen. Zum einen

Geheime Tochter Indien, 1984. Die Bäuerin Kavita bringt wieder "nur" ein Mädchen zur Welt. Damit es nicht das gleiche Schicksal erfährt wie ihre erstgeborene Tochter und getötet wird, bringt sie es schweren Herzens in ein Waisenhaus. Mädchen waren nicht willkommen, da sie für die Eltern eine zu große finanzielle Belastung (Mitgift) bedeuteten. So wurde für eine Ultraschalluntersuchung zur Geschlechtsbestimmung geworben: "Jetzt 200 Rupien investieren und später 20.000 Rupien sparen".
Zeitgleich erfährt eine junge, erfolgreiche Ärztin in Kalifornien, dass sie keine Kinder austragen kann. Da sie mit einem Inder verheiratet ist, entscheiden sie sich für eine Adoption eines indischen Kindes.
Ein sehr bewegender Roman über Mutterschaft, die Suche nach den eigenen Wurzeln und unterschiedliche Kulturen.


Hier hatte ich über den ersten Teil der Geschichte bereits geschrieben. Nun ist eine Fortsetzung von "Das Herzenhören" erschienen.

Herzenstimmen
Jan-Philipp Sendkers Roman “Das Herzenhören” ist ein Phänomen: ein Buch, das im Laufe der Jahre Hunderttausende Leserherzen gewonnen hat und noch immer werden es täglich mehr. Sendker hat damit eine universelle Liebesgeschichte für unsere Zeit geschrieben und mit Julia Win und ihrem Halbbruder U Ba unvergessliche Figuren geschaffen. Mit Herzenstimmen findet der Bestseller nun eine grandiose Fortsetzung, auf die unzählige LeserInnen - und ich -  sehnsüchtig gewartet haben.

Der Sommer verabschiedet sich so allmählich bzw. er geht in einen offensichtlich schönen Altweibersommer über. So sah der Himmel gestern morgen bei uns aus.

Dazu fällt mir ein Gedicht von Hermann Hesse ein, dessen 50. Todestag ja im August war.

Des Sommers schönster Tag

Das war des Sommers schönster Tag.
Nun klingt er vor dem stillen Haus
in Duft und süßem Vogelschlag
unwiederbringlich leise aus.

In dieser Stunde goldenen Born
gießt schwelgerisch in roter Pracht
der Sommer aus sein volles Horn
und feiert seine letzte Nacht.

In diesem Sinne genießt die schönen Tage...

Sonntag, 26. August 2012

Nicht, dass jemand auf Idee kommt,

ich nähe gar nichts mehr :)
Nein, das stimmt absolut nicht - aber sehr wenig war es in der letzten Zeit. Viele Gründe gab es dafür. Zum einen das schöne Wetter, zum anderen der anstehende Umzug von Tochterkind an ihren Studienplatz (Wohnungssuche, Möbelsuche etc.)  und weitere kleine Zeitfresser.

Diese Tischsets habe ich auf der Terrasse genäht. Sie waren ein Geschenk zur Hochzeit einer lieben Bekannten.

Vorderseite (Batiks und selbst gefärbte Stoffe)
Rückseite

Jedes Set ist ein klein wenig anders als die anderen. Ich wollte auf keinen Fall vier exakt gleiche nähen :)

In der Sonne sitzend kann man eines natürlich am Besten, ich jedenfalls. Was kann das schon sein? Lieseln, klar! Aber auch lesen!!!


Die malerische bretonische Südküste ist Schauplatz dieses Krimis mit viel Lokalkolorit. Bretagne-Liebhaber werden ihre Freude  an diesem Buch haben.  Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte richtig anläuft. Aber es lohnt sich, dranzubleiben 
Bretonische Verhältnisse

Ein richtiger Schmöker ist dieses Buch:
Schiff der tausend Träume

Um den Untergang der Titanic wurden schon viele Schicksale gesponnen. So verliert auch May ihren Mann und ihre kleine Tochter beim Untergang dieses Schiffes. Sie wird gerettet von Celeste und bekommt ein Baby in den Arm gelegt, von dem sie im ersten Moment zu gerne geglaubt hätte, dass es ihr eigenes sei. Sie schweigt und so wartet der wahre Vater, der Italiener Angelo, vergeblich auf Frau und Tochter. Lediglich ein kleiner Schuh, handgestickt von den Frauen seiner Heimat, lässt ihn jahrelang hoffen, dass wenigstens seine kleine Tochter überlebt hat. Zwischen May und Celeste entwickelt sich - trotz der "Standesunterschiede" eine tiefe, langjährige Freundschaft, die Jahrzehnte und Ozeane hinweg dauert.
Leah Fleming erzählt die Geschichte beginnend 1912 über zwei Weltkriege bis in die 50er Jahre sehr ansprechend. Man kann sich wunderbar in diese über 600 Seiten hineinfallen lassen. Sehr geeignet für sonnige Tage auf der Terrasse, aber bestimmt auch im Herbst bei Kaminfeuer und feinem Tee :)


Ein beeindruckender Roman. Die Geschichte Südtirols, die mir nur noch vage in Erinnerung war, wird hier in eine Familiengeschichte eingebettet. Sehr gut recherchiert. Sehr lesenwert.

Eva schläft

So, dass war's erst einmal. Einige andere Bücher, die ich noch gelesen habe, sind es nicht wert, erwähnt zu werden. Gelesen und vergessen :).
Sobald der Umzug meiner Tochter abgeschlossen ist, möchte ich mich unbedingt mal wieder mehr mit meiner Nähmaschine beschäftigen :)

Lasst es Euch gut gehen :)

Montag, 9. Juli 2012

Wieder im Lande

Da freut man sich monatelang und dann - husch - ist der Urlaub schon wieder vorbei.
Dieses Mal zog es uns in die skandinavischen Länder. Die Fjorde Norwegens haben es mir besonders angetan.
Mit diesem schwimmenden Hotel waren wir unterwegs. Sieht das  nicht aus, als wäre das Schiff in die Landschaft einer Modelleisenbahn geraten?
Es hat ja schon etwas, sozusagen jeden Morgen an einem anderen Ort bzw. in einem anderen Land aufzuwachen, aber so ganz sicher bin ich mir nicht, dass das Kreuzfahren mein Ding ist :-)             - zumindest nicht mehr auf einem so  riesigen Schiff.

Hier ein paar Eindrücke - so lange es mit dem Hochladen funktioniert....

 von Kopenhagen
Die kleine Meerjungfrau - die wollte ich seit Kindertagen sehen :)
Berühmt wurde sie ja erst, nachdem ihr der Kopf abgeschlagen worden war...
Von der kleinen Meerjungfrau aus spazierten wir zum Gefion Brunnen, eines der größten Bauwerke von Kopenhagen. Eine  Sage erzählt, dass die Göttin Gefion die Insel Seeland von Schweden abtrennte. Der schwedische König Gylfi bot der Göttin Gefion an, sie dürfe soviel Land nehmen, wie sie an einem Tag und in einer Nacht in Besitz bringen könnte. Nachdem sie ihre vier Söhne in starke Ochsen verwandelte, pflügte sie so tief in die Erde, dass sich das Land erhob und es ins Meer gezogen wurde. So entstand die Insel Seeland, an dessen Ostküste Kopenhagen liegt. Der Brunnen wurde im Jahr 1908 von dem dänischen Künstler Anders Bundgård entworfen und erbaut.
Diese malerische Häuserzeile ziert bestimmt jede zweite Postkarte aus Kopenhagen. Die von dänischen Kaufleuten erbauten Häuser beherbergen heute Restaurants, Cafés usw. und eine hervorragende Eisdiele :) 




Der Köngliche Palast in Oslo















Die Auswahl aus den viiiiiielen Bildern fällt gar nicht so leicht. In den nächsten Tagen geht es weiter....

Habt eine gute Zeit....